Samstag, 19. April 2014

Buddhistische Meditation - Ein kleiner Exkurs :)

Am Sonntag nach meinem zweitägigem Fibo-Ausflug gönnte ich mir einmal wieder etwas Ruhe. In meinem Yoga-Studio fand ein Workshop zum Thema buddhistische Meditation statt. Drei Stunden, in denen man Tipps bekam, wie man zur Ruhe kommt und auch Ruhe in sich selbst findet.

Beruhend auf den Lehren von Longchen Rabjam wurden wir von Gabi und Jörg angeleitet auch einfach einmal nichts zu tun :)



Wir starteten mit einer Atemübung und der kurzen Erklärung der Meditation.
Nachdem erzählt wurde, wie die Lehren von einem Meister zum anderen weiter gegeben wurden und ein wenig auf sein Leben und das der anderen buddhistischen Gelehrten eingegangen wurde, hieß es: Bequeme, aufrechte Haltung annehmen und mit (halb) geöffneten(!) Augen meditieren. Den Weg in sich zu finden auch im hektischen Leben mit geöffneten Augen und in sich zur Ruhe kommen.

Ich muss zugeben, mir fällt dies zur Zeit ein wenig schwer, da so viel Neues um mich herum passiert und ich auch ein wenig gestresst bin zur Zeit. Ein Mal die Woche Yoga langt da oft nicht aus um zur Ruhe zu kommen und genau deshalb bin ich zu diesem Workshop gegangen.

Mit geöffneten Augen eine halbe Stunde meditieren war also die "Aufgabe"... Ich suchte mir einen Fokuspunkt am Fußboden, aber spätestens nach 15 Minuten fielen meine Augen immer wieder zu. Kennt ihr dieses Gefühl umzufallen, weil man gerade unfreiwillig einschläft und dann kurz vor dem umkippen hoch zu schrecken? *Peinlich* Zum Glück stellte sich am Ende heraus, dass ich nicht die Einzige war, der es so ging ^^
Allerdings sieht man daran auch, dass auch "Abschalten" Übung erfordert und so wurde empfohlen, diese Übung in den Tagesablauf einzubauen, am Besten mit Partner, weil man es so nicht ewig vor sich herschiebt. Disziplin eben. Aber ohne Disziplin. Denn Meditation hat in keinster Weise etwas mit Ehrgeiz oder Wettkampf zu tun, sondern wirklich mit der Ruhe in sich und dem "Sich-etwas-Gutes-Tun".


Die beiden "Meditationlehrer" haben diese Art der Meditation bei dem englischen Buddhismus-Lehrer Rigdzi Shikpo (Buddhistische Gemeinschaft Longchen e.V.) gelernt und geben nun ihr Wissen unter anderem in solchen Workshops weiter. Des Weiteren bieten sie auch verschiedene Veranstaltungen im Jahr an, wie "Der Pfad der Freiheit", welcher Seminare und Wokrshops umfasst und einem die Grundlagen des Buddhismus näher bringt.

Ich für meinen Teil fand diesen Workshop sehr interessant, auch wenn ich ohnehin schon recht müde war und wirklich fast umgefallen wäre :( Ich wurde schon als Kind zu autogenem Training "verdonnert" mit Mandala-Malen, Traumreisen und allem Drum und Dran. Da mir persönlich allerdings der körperliche Aspekt bei der Meditation fehlt, bleibe ich bei meiner Liebe Yoga und bin ja auch daheim manchmal recht "in-mich-gekehrt", wenn ich meine Räucherstäbchen und Musik anmache und einfach entspanne oder beim Malen, mit den Kätzchen, beim Schreiben (nicht immer ;) ), beim Kochen etc....

Entspannung und Ruhe halte ich für jeden von uns wichtig und sollte auf jedem Tagesplan stehen! Ich habe es selbst einmal mit der Geschwindigkeit in meinem Leben übertrieben und weiß nun, dass man sich, seinem Körper und seinem Geist kleine Pausen gönnen sollte, auch wenn es noch so schwer fällt!




In diesem Sinne wünsche ich euch erholsame Feiertage!
Ich werd morgen früh wohl erst einmal meine neue Yogamatte einweihen... :D


Liebe Grüße


Jacky

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